Leitfaden

Der Hintergrund

Das Exercitus Antiquus ist ein Zusammenschluss von Spielern, die ihre Rollenspiel-Charaktere an Vorbilder aus der realen Antike angelehnt haben. In der Gruppe finden sich zwar angehende Historiker und allgemein geschichtsinteressierte Personen, jedoch genauso Liverollenspieler, die einfach eine Vorliebe für antike Gewandungen aufweisen. Vor diesem Hintergrund nehmen wir u.a. auf Grund unseres äußerlich zusammen-gehörigen Erscheinungsbildes gemeinsam als Gruppe am Liverollenspiel teil.

Geographisch betrachtet ist unsere Gruppe über Deutschland verstreut. Es finden sich Mitglieder im Süden (Freiburg, München) als auch (schwerpunktmäßig) im Norden (Berlin, Kiel). Die Altersspanne erstreckt sich etwa von 17 bis zu 35 Jahren, wobei die Mehrheit der Mitglieder in den Mitzwanzigern ist.

Bisher erschien die Gruppe nur auf dem Drachenfest in annähernd voller Zahl, geplant sind aber mindestens zwei weitere gemeinsame Veranstaltungen pro Jahr. Bei der Auswahl der Cons bevorzugen wir konzeptbedingt Schlachtencons.

Das Konzept

  1. Die Kerntruppe
    Unsere Gruppe besteht zum Großteil aus Hopliten des klassischen Griechenland (5 – 4. Jh. v. Chr.) und römischen Legionären aus der Zeit Trajans (um 100 n. Chr.). Selbstverständlich sind bei uns auch antike Charaktere anderer Epochen und Kulturkreise willkommen, einen Zwang, etwas bestimmtes zu spielen, gibt es nicht. Allerdings sind alle Charaktere der Kerntruppe Menschen und verfügen nicht über magische Fähigkeiten. Man muss sich daher auf die Götter und das eigene Geschick verlassen.
    Diese Beschränkung wird von den Mitgliedern bisher einstimmig aufrecht erhalten. Eine Ausnahme kann daher nur für Priester gelten, die lediglich Werkzeuge der magisch wirkenden Götter sind, nicht aber für den Feldarzt, der auf sein chirurgisches Werkzeug, seine Medizin und Fachkenntnis angewiesen ist.
    Da von Con zu Con unterschiedliche Voraussetzungen und verschiedene Spielhintergründe herrschen, treten wir daran angepasst zuweilen in verschiedener Form auf. Gibt es die Notwendigkeit dazu, so erscheinen wir als freier Kampfverband von Söldnern unter dem Namen „Blutadler“. Meist jedoch bevorzugen wir es, als Heer heranzuziehen. Dann kennt man uns als die Zweite Centurie der Neunten Kohorte der Neunten Legion, kurz LEG IX COH IX CEN II oder eifach als „Neunte Legion“ (LEGIO IX).
  2. Die Auxiliartruppe
    Unter den römischen Charakteren in der Gruppe finden sich reguläre „Legionarii“ als auch Soldaten der Hilfstruppen, sogenannte „Auxiliares“. Letztere rechnen wir wie erstere allerdings auch zur Kerntruppe. Der hier verwendete Begriff der Hilfstruppen meint unsere Freunde und Kampfgefährten, die keinen spezifisch antiken Hintergrund aufweisen. So kann unsere Gruppe auf die Unterstützung durch Bogenschützen, Krieger, Feldscher, Kräuterkundige und magisch begabte Individuen von ganz unterschiedlicher Herkunft und Beschaffenheit zählen. Wer sich unserer Gruppe verbunden fühlt oder unverbindlich an unseren Feldzügen teilnehmen will, ohne seinen High-Fantasy-Charakter aufgeben zu wollen, kann daher als Teil der besoldeten Hilfstruppen mit ins Feld ziehen. Die Hilfstruppen kämpfen und verpflichten sich freiwillig im Rahmen ihrer Interessen und sind nicht Teil der regulären Befehlskette. Es herrscht also allgemeine Handlungsfreiheit.